Was uns gefällt: Here we go magic – A different ship

A Different Ship. Anders? Ja. Und mit Sicherheit. Dieses Album hebt sich hervorragend von vielem ab, was unsere Ohren mittlerweile so gewöhnt sind. Elemente aus Electro, Indie Rock und Pop füllen das dritte Album der vierköpfigen Band „Here We Go Magic“ aus New York. Aber es ist die Mischung aus so vielen Einflüssen, die die Musik in diesem Fall so besonders macht. Viele Schichten an Synthesizer Sounds, gerade wogende Klangflächen, haben einen unglaublich sphärischen Effekt. Vergleichbar mit einer Art Schwebezustand, der dann erst eintritt, wenn man eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht hat. Denn eines umschreibt dieses Album absolut nicht: Stillstand. Durch repetitive Rhythmen, starke Beats, ist die Schwebe nie schwer, sie macht hellwach. Ein ganz klarer Puls läuft durch die Titel und wirkt regelrecht antreibend. Highlights sind definitiv Tracks wie „Make Up Your Mind“, wo die Vocals einen herrlichen Kontrast zum Restlichen bilden, oder „Over The Ocean“, ein ruhiger Appell an das Bewusstsein.

Das letzte Lied hat auch seinen ganz eigenen Charme, denn in der Dauer von über acht Minuten entfalten sich unglaublich viele Ebenen, viele Möglichkeiten. Ergo, es lohnt sich.

Text (C) Ilke Redweik

Hinterlasse eine Antwort